Leserzukunftswünsche der Thüringischen Landeszeitung

Zukunftswünsche der Leserinnen und Leser der Thüringischen Landeszeitung für Bundespräsident Christian Wulff und für Deutschland:



Was werden Sie tun, damit die Schere zwischen arm und reich nicht größer wird in Deutschland und der Welt? Helfen Sie mit, dass Krieg nicht als Mittel der Politik dient. Holen Sie unsere Soldaten aus Afghanistan!
Christa Ebeling, Wünschendorf
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Gleiche Bildungschancen für alle Kinder, auch für Kinder aus Hartz-IV-Familien. Eine politische Klasse, die über Parteigrenzen und Legislaturperioden hinweg langfristig reformen bei Steuern und Sozialsystemen angeht, die den Namen „Reform“ verdienen. Der Lohn für jede Arbeit einer 40-Stunden-Woche muss zum Leben und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben reichen. Alles andere ist Ausbeutung oder Subvention der Unternehmen durch Steuermittel bei Aufstockern.
Wolfgang Sander, Gera
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Verteidigungspolitische Geschicklichkeit in Angelegenheit der Afghanistan-Frage gegenüber der Bundesregierung.
Benny Hofmann, Hermsdorf
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Immer ein gutes „Händchen“ bei der parteiübergreifenden Einflussnahme, die Probleme Deutschlands in der immer mehr globalisierten Welt lösen zu helfen! Den Menschen in Ost und West Halt zu geben und Mut zu machen. Mindestens so viel Bürgernähe, wie Horst Köhler sie besessen hat.
Ralf Kraft, Gera
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Gesundheit – „ein unverkrampfter Patriotismus“ – Sachlichkeit – Zuversicht – Willensstärke.
Ina Roßmeisl, Weimar
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Wir wünschen dem Bundespräsidenten, dass es ihm gelingt, die Vision einer Gesellschaft, in der Vielfalt als Chance gesehen wird, zu fördern. Grundlage dafür ist Gerechtigkeit und Gleichheit, eine Gesellschaft, in der Verschiedenheit aktiv gelebt, Verständnis, Respekt und Akzeptanz weiter entwickelt und unsere vielseitige Gesellschaft von allen schätzen gelernt wird.
In allen Bereichen unserer Gesellschaft, aber insbesondere in den Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten, lebt die Vision, dass alle Familien über die Ressourcen verfügen, die sie brauchen, um ihre Kinder zu stärken, ihre Potenziale voll entfalten zu können und in ihren sozialen Identifikationen und Familienkulturen respektiert und anerkannt werden.
Menschen verschiedener ethischer und sozialer Herkunft, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher Familienstrukturen und Religionen erleben:
– dass sie sich in unserer Gesellschaft sicher fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben;
– dass ihre Familienkulturen gehört und akzeptiert werden;
– das Mitgefühl für „Anderssein“ entwickelt ist;
– dass sich aktiv gegen jede Form der Diskriminierung zur Wehr gesetzt wird.
„Alles das, was dazu führt, dass sich die Beziehungsfähigkeit von Menschen verbessert, ist gut fürs Hirn und gut für die Gemeinschaft, in der diese Menschen leben.“ Prof. Dr. G. Hüther, Neurobiologe und Hirnforscher
Günter Dimming, Marina Zollman, Weimar
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Er soll ein Präsident des Volkes werden. Jeder Bürger soll sich gut durch ihn vertreten fühlen. Er soll sich durch Kritik nicht entmutigen lassen und nicht frühzeitig sein Amt aufgeben.
Gabriele König, Tröbsdorf
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Der Bundespräsident soll den Weg der Demokratie weiter fortsetzen und ausbauen; die Bundesrepublik als Mann mit klarem Wort vertreten;
Bewährtes bewahren und für Neues offen sein.
Jutta Elster, Weimar
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Fundierte Bildung für alle Schichten der Bevölkerung, auch für finanziell Schwache. Deutschland muss noch mehr zusammenwachsen nach nunmehr 20 Jahren. Wirtschaftswachstum und Unterstützung des Mittelstandes. Kritisch gegenüber Banken, Überparteilichkeit.
Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Kraft für Ihre Familie
Martina Mühle, Jena
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Ich hoffe und wünsche, dass der Bundespräsident ein gutes Gespür für die Menschen in unserem Land und zwar für Ost und West gleichermaßen (!) entwickelt, darauf achtet, dass Ungerechtigkeit jungen (insbesondere in Bildungschancen) und älteren Menschen gegenüber, nicht zugelassen wird. Ihm sollte bewusst sein, dass nur soziale Gerechtigkeit den Frieden, die Freiheit und die im Grundgesetz festgeschriebene „Würde des Menschen“ erhält.
Christel Tschirschwitz, Jena
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Vision: ein Deutschland, in dem sich niemand ausgegrenzt fühlt: Kinder, Greise, Kranke, Behinderte, Arme, Asylanten.
Wunsch: ein großes Herz für Bürger im Ehrenamt, die sich für diejenigen einsetzen, die sich ausgegrenzt fühlen könnten.
Prof. Bernd Wiederanders, Hospizverein Jena
Dass er dann und wann daran denkt, was seine Frau wohl dazu sagen würde.
Isabell Goeze, Jena
Nah am Volk sein. Sich für Recht einsetzen. Die Machtkämpfe in der Politik normalisieren.
Horst Seyfarth, Seebach
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Sehr geehrter Herr Bundespräsident, ich wünsche Ihnen ein Ohr, welches hört, was nicht gesprochen wird, ein Auge, was sieht, was verborgen ist, und einen wachen Verstand, welcher die Kraft der Worte zu nutzen weiß. Damit Sie als Staatsoberhaupt auf Augenhöhe mit allen Menschen in Deutschland bleiben und in deren Sinne frei und zum Wohle der Allgemeinheit entscheiden können.
Tobias Eichholz, Wutha-Farnroda
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Wünsche: Zuversicht und Optimismus, Sachlichkeit und Objektivität, persönliches Engagement, Freunde und eine Familie, die hinter ihm stehen. Ein Bundespräsident, von dem ich sagen kann: „Das ist unser Mann, von dem wir uns nach innen und außen vertreten fühlen.“
Uta Lapp, Eisenach
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Lieber Herr Wulff, bitte führen Sie Ihr Amt so aus: „Mit dem Gesicht zum Volke, nicht mit den Füßen auf ’ner Wolke…“ Gutes Gelingen!
Martin Hoffmeier, Erfurt
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Gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West, mehr Unterstützung der Existenzgründer (Kleinunternehmer), mehr Anerkennung für die Leistungen der Frauen.
Ich habe die Vision, dass ich trotz meines Alters (57 Jahre) eines Tages in der Lage sein werde, mit freudig leuchtenden Augen zu sagen: Mein Heimatland ist Deutschland!
Ein Deutschland, in dem es keine „Tafeln“ für Arme gibt, weil es keine Armen mehr gibt.
Ein Deutschland, in dem die Sozialämter mit zehn Prozent der jetzigen Angestellten auskommen, weil die Anzahl der Hilfebedürftigen immer kleiner wird.
Ein Deutschland, dass keine Soldaten mehr ins Ausland schickt, um anderen Völkern das Demokratieverständnis der westlichen Welt aufzuzwingen. Gerade die jüngste Geschichte in Deutschland hat mit der Wende gezeigt, dass Unrecht nicht auf Dauer von der Bevölkerung getragen wird.
Ein Deutschland, in dem die Politiker nicht mit einem großen Tross Sicherheitskräfte vor der eigenen Bevölkerung beschützt werden müssen, weil sie mit ihrem eigenen Volk ein gemeinsames Ziel verfolgen – Deutschland gemeinsam zu einem lebenswerten Land zu machen. Dazu gehört es aber, die Arroganz der macht abzulegen und im Dialog mit dem Volk den besten Weg zu finden.
Die Politiker müssten davon abkommen, alles zu kontrollieren, vorzuschreiben und abzustrafen. Nicht nur Eigenverantwortung fordern, sondern die Möglichkeiten hierzu schaffen, ohne dem Willigen eine zu eng gestrickte „Zwangsjacke“ aufzuerlegen.
Dann werde ich am Grab meiner Mutter stehen (Vertriebe des 2. Weltkrieges) und mit freudigen Augen berichten: „Mutter, wir haben es endlich geschafft. Nach Jahrzehnten der Irritationen haben wir unser Heimatland gefunden: Deutschland.“ Meinen Kindern und Enkelkinder könnte ich sagen: „Hier ist eure Heimat und ich durfte an der zukunftssicheren Gestaltung teilhaben.“
Hans Köhler, Trügleben
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Mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Problem: Kinderarmut, Altersarmut! – aber Managergehälter, Abgeordnetendiäten. Gleiche Lebensbedingungen in Ost und West (z. B. einheitliches Rentenrecht). Bevölkerung in Thüringen schrumpft. Militärischer Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan! Abzug einplanen, dort wird unsere Freiheit nicht verteidigt.
Martin Steuckart, Erfurt
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Das Ohr an der Masse der Bevölkerung haben, sich für die Entwicklung der Kinder aller Schichten einsetzen, und der Bund muss 30 Prozent der Kindergartenkosten übernehmen. Danke.
Egon Huschenbett, Heiligenstadt
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Die Politiker sollen sich nicht mit sich selbst beschäftigen, sondern kraftvoll die Probleme des Landes angehen: Sozialgerechtigkeit, Energiepolitik, Klimawandel, fehlende Kinder…
Walter Preis, Gernrode
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Dem Bundespräsidenten Christian Wulff wünschen wir Kraft, Stärke, Optimismus, Einsicht, Durchsetzungsvermögen, Konsequenz und ganz viel Gesundheit sowie Verständnis seiner Ehefrau, um die großen Aufgaben als Bundespräsident der Deutschen zu erfüllen.
Karl-Josef Albrecht, Reinholterode
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Ein Bundespräsident muss in Deutschland Sicherheit vermitteln, dass wir in einem schönen Land leben ohne Angst (Loveparade). Außerdem muss er allen Mut machen, gerade in Krisenzeiten, denn diesmal ist das Amt auch noch ein bisschen wichtiger. Das ist mein Wunsch für den neuen Amtsinhaber Christian Wulff.
Anita Kilanofski, Heiligenstadt
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Herr Bundespräsident, möge der Geist großer Demokraten Ihr Handeln leiten. Sie sollten sich einsetzen für
– mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich;
– die Voraussetzung, dass jeder von seiner Arbeit leben kann;
– die Bekämpfung prekärer Beschäftigung;
– den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
Dieter Röhle, Gotha
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Sehr geehrter Herr Bundespräsident, bitte machen Sie Ihren Einfluss geltend für den Frieden in der Welt, um das Haus Europa weiterzubauen, soziale Unebenheiten in Deutschland zu glätten und den Dialog zu den Menschen fortzuführen. Danke.
Ralf Höppner, Diedorf
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Ich möchte Herrn Wulff eine Vision mitgeben, indem ich einen Text von Antoine de Saint Exupéry zitiere: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen; sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
Lieber Herr Wulff, das wünsche ich mir von Ihnen für unser Land! Dass Sie Leute erreichen, indem Sie diese begeistern und motivieren können! Dass Menschen wieder Lust haben, für ihr Land zu denken, kreativ zu werden… Lust auf Deutschland, trotz aller missmutigen Stimmungen und „Schwarzseherei“.
Claudia Krankemann, Gotha
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