United we Care

United we Care 2008

 

23. September bis 9. Oktober 2008 Stipendium für 30 Schüler der Hafenschule für einen Deutschlandaufenthalt und Förderung Hotelfachschule Barão de Tefé.

Das Projekt „Horizonte öffnen“ förderte dreißig Jugendliche aus den Favelas von Rio de Janeiro mit einem Stipendium zur Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse. Im Rahmen eines zweiwöchigen Deutschlandaufenthaltes wurde für sie deutsche Kultur und deutsche Lebensart durch zahlreiche Gespräche vor Ort und Besuche in Familien lebendig und erfahrbar. Stationen waren München, Würzburg, Lohr, Berlin, Köln und Aachen.

Höhepunkt war der Schlussauftritt bei der Quadriga-Verleihung in Berlin. Die eintausendzweihundert Besucher belohnten die Perfektion und die Rhythmik der Gruppe mit Standing Ovations. Die Schülerinnen und Schüler der Hafenschule schrieben in einem Dankesbrief, dass die mit dem Stipendium verbundenen Möglichkeiten im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk für das Leben war.  Das Projekt „Horizonte öffnen“ ist auf eine breite Resonanz in Funk, Fernsehen und Presse gestoßen.

United we Care legt auch den finanziellen Grundstock für ein beispielhaftes Projekt von Pater Eckart Höfling. In Brasilien gibt es bislang keine Ausbildungsmöglichkeiten für Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe. Die Initiative Barão de Tefé, schließt diese Lücke. Das gleichnamige Hotel, das sich im Besitz der franziskanischen Ordensgemeinschaft befindet wird in eine Hotelfachschule umgewandelt. Ein ganzheitliches Ausbildungskonzept im Eigenbetrieb vermittelt zugleich theoretische und praktische Kenntnisse. Die Hotelfachschule der Rua Barão de Tefé hat zum Ziel den Jugendlichen aus den Favelas durch soziale Integration ein würdiges und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

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United we Care 2007

 

27. März 2007 Workshop in Kiew und Förderung von Projekten der Stiftung Ukraine 3000 und Childhood Foundation.

Dritter Preisträger von United we Care war der Präsident der Ukraine, Herr Wiktor Juschtschenko. Am 27. März 2007 fand in Kiew ein Workshop mit der First Lady der Ukraine, Frau Kateryna Juschtschenko und Vertretern der Stiftung Ukraine 3000 statt. Gemeinsam wurden Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Erziehung und Gesundheitswesen erörtert. Konkret wurde die Idee für einen Wettbewerb zum sozialen Engagement unter Jugendlichen fokussiert. Der Verein Werkstatt Deutschland respektierte den Wunsch der ukrainischen Seite aufgrund des Wahlkampfes die verabredete Aktion nicht zu implementieren.

Vierte Preisträgerin von United we Care war Königin Silvia von Schweden. Im Jahr 2007/2008 wurde „The way home“ als United we Care Projekt in Kooperation mit der World Childhood Foundation gefördert. Im ukrainischen Odessa leben bereits heute über 4000 Teenager ohne Obdach. 25 Prozent dieser Straßenkinder sind Mädchen. Die meisten Mädchen verlassen ihre Familien auf Grund von Gewalt, psychologischen Traumatisierungen, Inzest oder sexuellem Missbrauch und wegen Drogenproblemen.  Ihr mangelndes Selbstwertgefühl, der niedrige soziale  Status und das Fehlen beruflicher Qualifikation macht es den Mädchen sehr schwer, sich dem Teufelskreis von Prostitution, Drogen und Alkohol zu entziehen.

Mit verschiedenen Programmen unterstützt  „The way Home“ gefährdete Mädchen und ihre Familien. Ein neues, dringend erforderliches Krisencenter konnte mit Unterstützung von United we Care und der World Childhood Foundation seine Arbeit aufnehmen. Die jugendlichen Opfer  bekommen psychologische und medizinische Hilfe, Sexualberatung und praktisches Training in Kochen und Nähen. Die finanzielle Unterstützung ermöglichte auch den Beginn der Renovierung von Schlafsälen.

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United we Care 2006

 

19. bis 23. August 2006 in Tansania

22. August 2006 Konzert mit Legenden der Rockmusik und einheimischen Künstlern in Dar-es-Salaam und Förderung von Mikrokredit-Projekten.

Zweiter Preisträger von United we Care war der Aga Khan. Auf Vorschlag des Preisträgers Aga Khan und des Paten, Präsident Mkapa wurde Tansania als Land im Jahr 2006 ausgewählt. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Idee der Mikrofinanzierung. Hinter dem Konzept der Mikrokredite verbirgt sich ein elementarer, aber dennoch immer wieder revolutionärer Gedanke: Vertrauen gewinnt, wer Vertrauen riskiert.

United we Care entfaltete seine Wirkung durch zwei miteinander vernetzte Maßnahmen. Aufmerksamkeit vor Ort erzielte ein Auftritt von Legenden der Rockmusik und einheimischen Künstlern.

Das Konzert „Tuonane” fand am 22. August 2006 in Dar-es-Salaam statt. „Tuonane“ – ein Wort des Landessprache Swahili- ist gleichbedeutend mit „Lasst uns zusammenkommen und Freunde werden“. Das Konzert mit seinem freien Eintritt war mit seiner Botschaft der Ermutigung den Menschen vor Ort gewidmet.  Mit dabei waren unter anderem die Rocklegenden Viktor Bailey, Tony Carey, Nick van Eede, Leslie Mandoki, Katrina Leskranich, Chris Thompson sowie die einheimischen Superstars Rose Muhando, Lady Jay Dee und Dr. X.

Das Soap-Making-Project der Frauen von Kidoti Village und weitere Mikrokredit-Projekte des AKDN erhielten aktive finanzielle Unterstützung. Zehn mitreisende Medienvertreter schafften öffentliches Bewusstsein in Deutschland für vorbildliche Mikrokreditprojekte von World Vision und des AKDN. Das Madrasa Schulprogramm verbindet westliche Werte mit islamischer Tradition und ist Vorbild eines Dialoges der Kulturen. Das Seaweed-Cultivation-Projekt und das Batik-Projekt zeichnen als ökonomische Erfolge und eröffnen Kreisläufe der Hoffnung. In Bwembere in den Usambara-Berge wurden Mikrokredite gar zum Instrument regionaler Entwicklungspolitik. Auf dem Programm standen auch ein Treffen mit dem Minister für Kultur von Sansibar und ein Empfang für Regierungsmitglieder und das diplomatische Corps.

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United we Care 2005

 

21. bis 25. Juni 2005 in Afghanistan

Konzert von Peter Maffay in Camp Warehouse und Förderung von Solarlampen-Workshops.

Erster Preisträger von United we Care war der Präsident der Islamischen Republik Afghanistan. Die Auszeichnung von Hamid Karzai ging mit der Initiative „Verantwortung verbindet“ einher.

„Verantwortung verbindet“ förderte Workshops für Frauen in Kabul, der ortsübliche Öllampen in Solarlampen umwandelte. Diese Beschäftigung gab Familien Lohn und Brot. Die hergestellten Lampen spendeten Kindern im wahrsten Sine des Wortes Licht zum Lernen.

„Verantwortung verbindet“ setzte mit einem Rock-Konzert ein Zeichen des Dankes für die Arbeit der ISAF. Am 23. Juni 2005 spielte Peter Maffay mit seiner Band im Camp Warehouse. Der Auftritt, der seitens der Bundeswehr und des Bundesministeriums der Verteidigung mit Tatkraft unterstützt wurde, fand vor über 1.500 Soldaten aus 17 Nationen statt.

Peter Maffay samt Begleitung, die Verantwortlichen des Vereins Werksatt Deutschland und der Vattenfall Europe AG sowie die mitreisenden Journalisten – darunter die Reporterlegende Antonia Rhados -  lebten fünf Tage ein Soldatenleben. Diese Vor-Ort-Erfahrungen und die damit verbundene Einsicht in das Notwendige sensibilisierten die Berichterstattung über Deutschlands Verantwortung am Hindukusch in besonderen Maße.

Ein Reisetagebuch legt Zeugnis über diese einzigartigen Tage im Camp Warehouse.

Präsident Karzai ließ es sich nicht nehmen, die Delegation zu einem Gedankenaustausch zu bitten. In seinem Amtszimmer zeigte er den deutschen Besuchern voller Stolz den Ehrenplatz der Horses – wie er den Quadriga-Preis nennt. Die vier goldenen Pferde erinnern tagtäglich an die Verbundenheit zwischen den beiden Ländern.

Am 18. März 2007 ergriff der Verein Werkstatt Deutschland erneut eine Initiaive zum Thema Afghanistan. An einem Round-Table-Gespräch nahmen Präsident Hamid Karzai, Außenminister Rangin Dadfar Spanta und der Nationale Sicherheitsberater Dr. Zalmai Rasul teil. Seitens der deutschen Politik waren Detlef Dzembritzki, Mitglied des Deutschen Bundestages, Walter Kolbow, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Kuhn, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Eckart von Klaeden, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU–Fraktion im Deutschen Bundestag und zahlreiche Journalisten und Chefredakteure vertreten. Die Moderaton lag in den Händen von Frau Dr. Citha D. Maass von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

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Die Kategorie United we Care honoriert den großen Namen, der globaler Humanität dient und Chancen spendet. United we Care ist mit einem konkreten Projekt verbunden.


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